Der Begriff Psychomotorik weist auf die enge Verbindung von Psyche und Motorik hin. Seelische und körperliche Entwicklung stehen in enger Beziehung zueinander. Bewegung wird hier als Ausdruck der Gesamt- persönlichkeit verstanden. Unsere Ansatzpunkte zur Entwicklungsförderung sind dabei nicht die Schwächen, Defizite oder Auffälligkeiten eines Kindes, sondern dessen Stärken, Bedürfnisse, Wünsche und Vorlieben.
Unsere Arbeit ist geprägt von der Achtung vor der Einzigartigkeit von Kindern und Eltern und vor deren ständigem Bemühen, ihr Leben sinnvoll und wirksam zu gestalten.
Die Basis unserer Familienberatung ist die Verknüpfung der Psychomotorik mit der lösungsorientierten Beratung. In unbelasteter Atmosphäre wird ermöglicht, dass die ganze Familie "in Bewegung" kommt.
Durch Erziehungsprobleme, Schulprobleme,
Krankheiten, Trennungen o.ä. kann die Familie aus dem Gleichgewicht geraten. Einzelne Mitglieder fühlen sich dadurch häufig verunsichert, ohnmächtig oder unglücklich. Es kommt zu einer "Schieflage" mit entsprechenden Konsequenzen innerhalb der Familie.
Ziel der Beratung ist es, die Ressourcen der Familie zu entdecken und für die Zukunft positive Lösungsmöglichkeiten zu entfalten. Sie wird befähigt, ihr Zusammenleben zufriedener und stabiler zu gestalten. Damit kann die Familie zu einer ausgewogenen Balance finden.
Psychomotorische Förder- und Beratungsstelle
Gotenstr. 143e (Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg)
53175 Bonn
Ansprechpartner und Kontakt |
|
|---|---|
| Förderverein Psychomotorik e.V. Bonn - Beratungsstelle für Kindesentwicklung | |
| telefonische Sprechzeiten: Tel: 0228 / 24 33 94 36 |
Mo 10-13 Uhr |
| eMail: sabine.koch@psychomotorik-bonn.de oder: beratung@psychomotorik-bonn.de |
|
| Projektleitung und Konzeption: | |
| Sabine Koch: |
Diplom Sozial-Pädagogin Staatlich anerkannte Erzieherin Lösungsorientierte Familienberaterin Psychomotorikerin |
| Jutta Walgern: | Staatlich anerkannte Erzieherin Lösungsorientierte Familienberaterin Psychomotorikerin |
Es gab eine Zeit, da hatten die Tiere eine Schule.Das Lernen bestand aus Rennen, Klettern, Fliegen
und Schwimmen, und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet. Die Ente war gut im Schwimmen; besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sei in diesem Fach so schlechte Noten hatte, musste sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange, bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Durchschnittnoten aber waren akzeptabel, darum machte sich niemand Gedanken darum. außer der Ente.
Der Adler wurde als Problemschüler angesehen und unnachsichtig und streng gemaßregelt, da er, obwohl er in der Kletterklasse alle anderen darin schlug, als erster den Wipfel eines Baumes zu erreichen, darauf bestand, seine eigenen Methoden anzuwenden. Das Eichhörnchen war Klassenbester im Klettern, aber sein Fluglehrer ließ ihn seine Flugstunden am Boden beginnen, anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam Muskelkater durch Überanstrengung bei den Startübungen und immer mehr "Dreien" im Klettern und "Fünfen" im Rennen.
Die mit Sinn fürs Praktische begabten Präriehunde gaben ihre Jungen zum Dachs in die Lehre, als die Schulbehörde es ablehnte, Buddeln in den Lehrplan aufzunehmen. Am Ende des Jahres hielt der Aal, der gut schwimmen konnte, etwas rennen, klettern und fliegen konnte, als Schulbester die Schlussansprache.
(Verfasser unbekannt)