Reflexe
sind die ersten Lehrmeister für grundlegende motorische Fähigkeiten
des Menschen. Sie stellen eine angeborene Reaktion des Kindes auf
Schlüsselreize dar. Mit fortschreitender Entwicklung lernt das Kind
die zunehmende
Kontrolle über seine Bewegungen zu gewinnen. Gleichzeitig
werden bestimmte Reflexe für das sensomotorische Lernen nicht mehr benötigt.
Sie sind integriert und treten nur noch in Ausnahmesituationen in
Erscheinung. Gelingt diese Integration nicht vollständig können sie
als
Restreaktionen Mitverursacher von Verhaltensauffälligkeiten und Schulschwierigkeiten
sein.
In dieser Veranstaltung wird ein Verständnis vermittelt, welche Rolle
frühkindliche
Reflexe im Kontext der motorischen Entwicklung spielen und welche Auswirkungen
auftreten können, wenn sie in den ersten Lebensjahren nicht integriert
werden. Darüber hinaus werden psychomotorische Angebote
erprobt, die den Einfluss möglicher Restreaktionen überwinden helfen.
| Kurs 04 | Montag | 30.01.2012 | 09:00 - 16:00 Uhr |
| Kurs 37 | Montag | 27.08.2012 | 09:00 - 16:00 Uhr |
| Ort: | Förderzentrum E. J. Kiphard | ||
| Gebühr: | € 85,- | ||
| Referent: |
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| Anmeldung | |||